Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Als »Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft« schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Lehrstuhl für Hochperformante Humanoide Technologien (H2T)

Der Lehrstuhl für Hochperformante Humanoide Technologien (H2T, Prof. Asfour) am Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR) des KIT erforscht und entwickelt humanoide Robotertechnologien und -systeme, die Aufgaben in Interaktion und Kooperation mit dem Menschen durchführen. Die Forschungsschwerpunkte umfassen das Engineering humanoider Roboter, das visuell und haptisch gestützte Greifen und die mobile Manipulation, das Lernen aus Beobachtung des Menschen und aus eigener Erfahrung, sowie die Mechano-Informatik humanoider Roboter als die synergetische Integration von Methoden der Mechatronik, Informatik und künstlichen Intelligenz, zur Realisierung humanoider Robotersysteme.

Humanoider Roboter ARMAR-6 © KIT

Forschungsschwerpunkt des H2T in ROBDEKON

Die Forschungsschwerpunkte des H2T innerhalb des Kompetenzzentrums ROBDEKON liegen in der Entwicklung von Methoden für das ein- und mehrhändige Greifen, die mobile Manipulation und die Planung von Manipulationsaktionen zur Handhabung kontaminierter Objekte. Dabei stellen die visuelle Wahrnehmung und autonome Ausführung von Dekontaminationsaufgaben zentrale Fragestellungen dar.

Forschergruppe Intelligente Prozessautomation und Robotik (IPR)

Forschungsschwerpunkt des IPR in ROBDEKON

Lehrstuhl für Intelligente Sensor-Aktor-Systeme (ISAS)

Der Lehrstuhl für Intelligente Sensor-Aktor-Systeme (ISAS) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Uwe D. Hanebeck verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der stochastischen Zustands- und Parameterschätzung. Gegenstand der Forschung sind effiziente Verfahren zur nichtlinearen Zustandsschätzung, Verfahren zur simultanen Identifikation und Schätzung unsicherer Modellparameter bzw. Systemzustände, Filtermethoden, die auf systematischen Approximationsmethoden von Wahrscheinlichkeitsdichten beruhen, und Trackingmethoden zur Verfolgung ausgedehnter Objekte sowie zur simultanen Verfolgung mehrerer Objekte.

Telepräsenzlabor © KIT

Forschungsschwerpunkt des ISAS in ROBDEKON

Der Lehrstuhl für Intelligente Sensor-Aktor-Systeme (ISAS) entwickelt Telepräsenztechnologien für die intuitive Steuerung von entfernten Robotersystemen. Die Steuerungsmechanismen umfassen die Übertragung von Laufbewegungen des Nutzers auf entfernte Roboter sowie die Übertragung von Kopfbewegungen zur Steuerung von Kamerasystemen. Über haptische Schnittstellen werden Handbewegungen auf entfernte Manipulatoren übertragen und umgekehrt Widerstände und Kräfte dem Nutzer angezeigt. Außerdem werden Umweltinformationen in der entfernten Umgebung erfasst und als kontinuierliche Verteilungsinformationen den Telepräsenznutzern dargestellt.

Fachbereich Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke

Forschungsschwerpunkte des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) bilden das gesamte maschinentechnische Gebiet im Bauwesen und der Baubetrieb. Der Fachbereich »Rückbau konventioneller und kerntechnischer Bauwerke« kann daher bei Forschungsarbeiten im kerntechnischen Rückbau auf eine breit gefächerte Expertise hinsichtlich der Verfahren und Techniken aus dem Bauwesen zurückgreifen. Durch die zusätzliche Berücksichtigung der Besonderheiten in der Kerntechnik, wird das Know-how aller Sparten gebündelt. Ein Fokus liegt auf der Maschinentechnik für Dekontaminationsarbeiten.

Kletterroboter © KIT

Forschungsschwerpunkt des TMB in ROBDEKON

Am TMB entsteht ein großformatiges Living-Lab, in dem realitätsnah die neusten Robotersysteme für Umwelt- und Kontaminationserfassung sowie autonome Dekontaminationsroboter für Kernkraftwerke erprobt werden. Innerhalb des Living-Labs wird es Studierenden, Wissenschaftlern und Vertretern aus Wirtschaft und Technik möglich sein verschiedenste Szenarien zu erproben und Telemanipulationen auszuführen. Zusätzlich werden neue Methoden und Geräte untersucht, die auf Deponien oder belasteten Arealen eingesetzt werden können.